Nach unserem sehr coolen Helikopterflug über das Delta sind wir weiter ins Khwai Gebiet gefahren. Die nächsten 2 Tage haben wir uns mit einem andern Paar, das wir an den Salzpfannen haben kennengelernt, verabredet, um das Abendteuer Wildnes zusammen zu starten.
Vorab noch: Unser Abend hat wunderschön am Lagerfeuer im Camp mit Zebra Besuch geendet. Am morgen haben uns die zwei Allrounder aus dem Camp, die abends das Feuer angezündet haben, sehr lieb überrascht.


Doch leider wurden diese wunderbaren Erfahrungen davon getrübt, dass die Campsite, die wir eigentlich vor Monaten gebucht hatten und auch schon einen Deposit bezahlt haben, nichts mehr von unserer Buchung wusste. In die Diskussion via WhatsApp waren später mehr als sechs Menschen beteiligt, inklusive der beiden vor Gericht streitenden ehemaligen Besitzer. Die beiden haben das unter dem Strich zwei volle Tage diskutiert – wir waren nicht erreichbar und hatten ein anderes Camp gebucht, denn irgendwo mussten wir ja die nächsten Nächte schlafen.
Um 7:15 Uhr ging es los. Wenige Kilomenter, aber eine recht buckelige Straße: von Tiefsand bis Schlaglöchern und gutem Asphalt war alles dabei. Doch wir kamen so an, dass wir noch einen kleinen Gamedrive am Nachmittag machen konnten. Doch unsere Sichtungen waren leider nur so la la…




Den Abend haben wir zu viert am Feuer ausklingen lassen. Naja, sagen wir so: um. 19:30 Uhr langen wir im Bett. Es war schon etwas spooky, denn wir waren mitten in der Wildnis, vorne Wasser mit Elefanten und Hippos, hinten Wald mit Geräuschen und Hyänen. Unser Host vom Camp meinte, Feuer würde die Tiere verjagen. Allerdings machten wir eine etwas andere Erfahrung, noch als er bei uns stand!




In der Nacht hörten wir soooo viele Tiergeräusche: Frösche, Vögel, Hyänen und was noch so alles sangen uns mit ihren Lauten in den Schlaf. Zweimal in der Nacht hörten wir etwas um unser Zelt schleichen, doch wir konnten es leider nicht erkennen. Erst am Morgen sahen wir Elefanten-Spuren und vermutlich auch welche von Hyänen. Auch Löwen müssen im Camp gewesen sein, denn deren Spuren haben wir morgens gesehen, als wir zur Toilette gingen. Spooky – und doch war es sehr beruhigend und schön.
Am Tag haben wir einen Game Drive gemacht, standen auf Grund der Flut im Februar/März allerdings häufig in überfluteten Gebieten. Kleine Straße rein, kurz um die Ecke fahren, Wasser! Eine Wasserfahrt lies sich deshalb auch gar nicht vermeiden: ab in den L4 Modus und langsam aber zügig durchfahren ohne eine Bugwelle zu erzeugen. Die Tiersichtungen waren nicht so toll, mal ein Elefant, mal ein paar Antilopen oder Zebras. Aber wir wollten um 16 Uhr noch eine Mokoro Fahrt durch das Khwai Gebiet machen. Das war dafür einmalig und ein wirklicher Traum!













