Lychee-Vodka

Von den Vic-Falls zurück in Kasane geht es abends noch in den Chobe mit Boot. Hier haben wir viele Tiere gesehen: Büffel, Krokodile in verschiedensten Größen, Hippos – faul im Wasser oder laufend auf der Wiese, verschiedene Monitore und Lizzards. Leider sind nur die Elefanten ausgeblieben. Es hatte am Tag davor und am Morgen geregnet, so dass im Hinterland genug Wasser war.

Nein, es ist nicht tot, das Auge hat uns ganz genau beobachtet.

Der Chobe River gehört zum Teil zu Namibia und zu Botswana und fließt bei Sambia und Simbabwe in den Sambesi. Das Wasser war so klar, dass ich bei denn Temperaturen gerne mal die Hand rein gehalten hätte. Doch das war strikt verboten! Da der Fluss kalt und ca. 25 Meter Tiefe hat, lebt dort viel Geviech drin.

Abends ging es nach Sonnenuntergang durch die Stadt zum Camp. Auch ein Abendteuer, durch eine Grenzstadt zu fahren, die aus Kilometer langen LKW Schlangen zu bestehen scheint.

Doch wir hatten das Glück, dass auf unserem kleinen Boot Vater und Sohn aus Südafrika mit bei uns im Camp waren und wir so Kolonne fahren konnten. Da auch die letzten Kilometer Tiefsand waren und die Tiere einfach so rumlaufen, war das ein gutes Gefühl. Kurz vor der Abzweigung zum Camp waren Giraffen direkt am Straßenrand.

Im Camp angekommen stellten wir unser Auto ab, bauten schnell das Zelt auf, denn der Abend sollte am Wasserloch ausklingen. Doch auf dem Weg wurden wir von Vater und Sohn aufgehalten – es musste erst der selbst angesetzte Lychee-Schnapps probiert werden und noch ein Schnack gehalten werden. Der war gut und lohnt sich nachzumachen.

Am Wasserloch war ein reges Treiben! Wir haben es genossen und den Tag mit einer frischen Sauerteigpizza ausklingen lassen.