Nichts, oder vielleicht großzügig: nicht viel

Heute hatten wir den grandiosen Plan ganz früh aufzustehen und noch einmal in den Chobe für 3-4 Stündchen zu fahren. Wir hatten uns doch so auf Löwen gefreut und bis auf zwei dösende Exemplare bisher keine gesehen. 😖

Gesagt getan um 7 Uhr waren wir schon auf der Straße und um kurz nach 7 waren wir das erste private Fahrzeug, das am Gate eincheckte.

Doch wir fanden keine Löwen, keine Giraffen, noch nicht einmal Zebras oder Elefanten. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Gefrustet sind wir nach 1,5 Stunden wieder umgedreht und zurück zum Gate gefahren. Schließlich müssen wir ja gegen 11 Uhr auf den Weg nach Süden.

Doch immerhin haben wir an einer Picknick-Site einen Cappuccino Stand (sehr abgefahren) gefunden und einen leckeren Cappuccino getrunken. Auf dem Rückweg gab es nichts außergewöhnliches. Aber immerhin ein paar lustige Affen, Hippos in der Ferne und Elefanten.

Der sah soooo traurig aus. In unserer Fantasie wurde er aus der Gruppe verband und durfte nicht mitspielen.

Das Motto des Tages ging weiter… Heute sind wir von Kasane Richtung Nata gefahren. Und ihr könnt es euch nicht vorstellen, denn in der Regel ist es komplett anders hier. 3 Stunden geradeaus, ah ne eine Kurve gab es, max 10 Autos mit uns auf der Straße und sonst nichts.

Wir mussten so dringend auf die Toilette, doch im Nichts bleibt nur die Natur. Aber das macht ja auch NICHTS. 🤔😂

Mitten auf der Strecke wechselte die Landschaft plötzlich für ein paar Kilometer: Bei Pandamatenga ist auf einmal kein Staub und Grassland mehr, sondern riesige Felder, auf denen Getreide oder Mais angebaut werden. Irre. Und so schnell, wie sie auftauchten, waren sie auch wieder vorbei. Auf den Feldern übrigens, wie könnte es anders sein, alles abgeerntet…also wieder: Nichts!

Am Abend hat sich der Tag dann doch noch etwas umgekehrt: die Elephant Sands Campsite machte ihrem Namen alle Ehre und direkt vor unserem Zelt am Wasserloch – ohne Zaun, natürlich – zogen immer wieder Elefanten zum Trinken vorbei. Unseren Nachbarn hat nachts auch ein besonders großes Exemplar in den Vorgarten gekackt! Getrübt wurde der Abend nur von Magen-Darm Problemen, das war im Zelt nicht wirklich schön.