Nach einem faulen Tag haben wir uns auf ein Boot begeben und sind mit einem Guide eine Stunde über den Okavango gefahren. Der Okavango ist hier im Pan-Handle bis zu mehrere Kilometern breit, je nachdem wie hoch das Wasser steht. Ein Fluss wie ein See – er erinnerte uns an den Oberuckersee. Nur das die Pflanzen zusätzlich zu Schilf noch Papyrus waren und die Vögel bunter und größer. Ach und Krokodile bis zu 6m sind keine Seltenheit.










Zum Sonnenuntergang waren wir wieder im Camp, Feuer an und Würstchen im Brötchen mit Bohnen-Feta-Salat gegessen. Um 20 Uhr lagen wir erschöpft und sehr zufrieden im Bett. Denn morgen sollte es ja weiter nach Namibia gehen.
Um 6:45 haben uns erneut die Geräusche der Natur geweckt. Aufräumen, frühstücken und los. Noch schnell zum Tanken und dann über die Grenze. Mal wieder interessant: Ausreise war einfach, Namibia hat uns überrascht, da seit einem Jahr eine Visumpflicht besteht. Dieses bekommt man gegen Gebühr an der Grenze, es dauert nur 2 Stunden. So der mürrische Grenzbeamte. Doch nach ca. 20 Minuten und nach Bezahlen der Strassenmaut ging es weiter. Vor der Immigration hieß es erst mal wieder Füße und alle Schuhe Desinfizieren, sowie Kühlschrank Kontrolle. Unser noch vorhandenes Rump-Steak hatten wir vorher schon an der Tankstelle dem Tankmann geschenkt, der sich riesig freute.







Alles erlegt und im Land, nun wieder Milch und ein paar Kleinigkeiten einkaufen, bevor es über das Buffelo Gate in den Bwabwata Nationalpark geht. Und hier sitzen wir nun.
Doch vorher gab es einen kleine Game Drive, denn direkt an der Grenze ist eine Game Reserve (Mahango Core Aerea) die wirklich sehr cool war. Wir haben eine ganz große Elefantenherde am Wasser gesehen. Es waren bestimmt 50-60 Elefanten jeglicher Größe. Nach einem kleinen Picknick ging es weiter zu diesem Park.






So verbrachten wir unseren Nachmittag auf unserer Campsite mit Blick auf den Fluss. Danach selbst ein kleines Hippo werden – eine Runde in den Pool.






Jetzt gibt es Abendessen und dann geht es schon wieder ins Zelt, denn hier gibt es keine Zäune im Camp und die Hippos und Elefanten sind gut zu hören und zu sehen.
Und für die die wissen wollen, wo wir gerade genau sind…

